Das Betriebs Areal liegt direkt an der Autobahn zwischen Feldkirch und Bludenz mit einem täglichen Verkehr von durchschnittlich 30.000 Fahrzeuge. Aufgabenstellung war, diese Kontaktchancen zu nutzen. In Zusammenarbeit mit Architekt Roland Köb setzten die Gestalter auf einen kinematografische Effekt mit vertauschten Rollen – das Objekt bleibt statisch, das »Auditorium« ist in Bewegung. Die bestehende Trapezblechfassade mit vertikaler Faltung wurde durch eine vorgelagerte, leicht schräge Lamellenstruktur überdeckt. Der Rhythmus der Strukturen erzeugt beim Vorbeifahren ein wanderndes Moiré (Schwingungsbild). Dieser Blickfang ist gleichzeitig Bühne für eine Gebäudebeschriftung, die genauso Zeit und Bewegung einbezieht. Die Logotype ist an den Seitenflächen der vorgelagerten Lamellen angebracht und verschwindet in der durchscheinenden Lamellenstruktur en passant, je frontaler auf die Struktur geblickt wird. Die Fassadengestaltung ist eine Reminiszenz an die Produktqualität der Collini-Oberflächenveredelung, bei der die Überlagerung und deren Wechselbeziehung einzelner Oberflächenschichten eine wesentliche Rolle spielen.
Gestaltungspartner: Koeb & Pollak Architekten Wien/Wolfurt, Arch. Roland Köb